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Ambulante Hilfen zur Erziehung

Gesetzliche Grundlage:
Erziehungsbeistand nach § 30 SGB VIII
Sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 SGB VIII
Sozialpädagogisch betreutes Einzelwohnen nach § 34 SGB VIII
Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35 SGB VIII
Eingliederungshilfen nach § 35a SGB VIII in ambulanter und stationärer Form (BEW)
Hilfen für junge Volljährige nach § 41 SGB VIII

Zielgruppe:
Hilfeadressaten sind:

  • junge Menschen ab 12 Jahren, deren Lebenssituation eine bedarfsgerechte Betreuung erfordert
  • unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die im Rahmen der Jugendhilfe eine ambulante oder stationäre (BEW) Hilfe benötigen
  • junge Menschen, die einer individuellen, strukturierten, transparenten und wertschätzenden Betreuung und Unterstützung bedürfen
  • Familien, die Unterstützung bei der Erfüllung ihrer Erziehungsaufgaben benötigen

Kurzbeschreibung:
Das ambulante Team hat seinen Sitz in den Räumen der Geschäftsstelle. Das Angebot bietet ambulante oder stationäre pädagogische Unterstützung (BEW) im Alltag von Kindern, Jugendlichen/ jungen Erwachsenen und Familien bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben. Der Aufbau einer wertschätzenden Beziehung zwischen Helfer innen und Kindern, Jugendlichen/ jungen Erwachsenen bzw. Familien schafft die Basis für eine gelingende Kommunikation. In die Arbeit wird das bestehende Netzwerk punktuell einbezogen und sich an der Lebenswelt der Klient_innen orientiert. Die Hilfe wird altersgerecht, dem Entwicklungsstand des Kindes, Jugendlichen/ jungen Erwachsenen und der Familien entsprechend und ressourcenorientiert ausgestaltet. Es ist ein Angebot der Hilfe zur Selbsthilfe (Empowerment).
Ziel der ambulanten Hilfen ist es, innerhalb eines überschaubaren Zeitraums, den/ die Klient_in in seiner/ ihrer Problemlösungskompetenz und Selbsthilfefähigkeit zu aktivieren und dauerhaft zu stabilisieren.
Wir bieten sozialpädagogische Hilfe, Unterstützung und Begleitung für Kinder, Jugendliche/ junge Erwachsene und Familien mit pädagogischen Hilfebedarfen und einer minimalen Mitwirkungsbereitschaft, welche diese Hilfeform zulässt.
Jugendliche/ junge Erwachsene mit Borderline-Störungen, Störungen des Sozialverhaltens und anderen seelischen Problemen sowie psychosomatischen Beschwerden, die das Leben innerhalb einer Gruppe derzeit unmöglich machen, können nach Einzelfallprüfung die Hilfeformen ebenso in Anspruch nehmen.